Ratgeber

BSI IT-Grundschutz: Einstieg, Vorgehen und Abgrenzung zu ISO 27001

Platine in Grün – BSI IT-Grundschutz als Methodik der Informationssicherheit

Der IT-Grundschutz des BSI ist eine bewährte, sehr konkrete Methodik, um Informationssicherheit systematisch aufzubauen – besonders im Behördenumfeld und im deutschen Mittelstand. Dieser Überblick erklärt die Grundidee, das Vorgehen und die Abgrenzung zur ISO 27001.

Was ist der IT-Grundschutz?

Der BSI IT-Grundschutz liefert mit dem IT-Grundschutz-Kompendium einen umfangreichen Katalog an „Bausteinen", die typische Komponenten (z. B. Server, Netzwerke, Anwendungen, Prozesse) und passende Sicherheitsanforderungen beschreiben. Er ist kompatibel zur ISO 27001 und kann zu einer Zertifizierung nach ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz führen.

Schutzbedarfsfeststellung

Zentral ist die Feststellung des Schutzbedarfs für Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Daraus leitet sich ab, wie tief die Absicherung gehen muss – von „normal" bis „sehr hoch".

Basis-, Standard- und Kern-Absicherung

Der IT-Grundschutz kennt drei Vorgehensweisen: die Basis-Absicherung für einen schnellen Einstieg, die Standard-Absicherung als umfassender Weg und die Kern-Absicherung mit Fokus auf besonders schützenswerte „Kronjuwelen". So lässt sich der Einstieg an Reifegrad und Ressourcen anpassen.

IT-Grundschutz oder ISO 27001?

ISO 27001 ist international anerkannt und häufig Kundenanforderung; der IT-Grundschutz ist detaillierter und im deutschen Raum stark verankert. Beide verfolgen dasselbe Ziel und lassen sich kombinieren – wir helfen bei der Auswahl des passenden Rahmens.

Nächster Schritt

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Wir klären Ihre Ausgangslage und die sinnvollsten nächsten Schritte in einem unverbindlichen Erstgespräch.